Flachbildschirme
Das Zeitalter der Röhrenbildschirme ist vorbei. Jetzt hat das Flimmerkastl ausgedient und an seine Stelle tritt der TFT- oder Flachbildschirm. Aber wie funktioniert ein solches Gerät und vorallem warum ist die Anzeigefläche flach?
LCD steht für Liquid Crystal Display und heißt übersetzt Flüssigkristall - Anzeige. Gemeint ist das so genannte Panel zwischen Hintergrundbeleuchtung (Backlight) und dem Betrachter. LCDs beruhen auf drei physiklaischen Erkentnissen: 1. Durch zwei 90° Grad gedrehten Polarisationsfilter dringt kein Licht. 2. Flüssigkristalle können die Orientierung des Lichts ändern. 3. Durch elektrische Ladung können Flüssigkristalle ausgerichtet werden. Das vom Backlight erzeugte Licht trifft auf das Panel. Das besteht aus mehreren Schichten: Zwischen zwei Polarisationsfiltern befinden sich die Flüssigkeitskristalle in kleinen Zellen, die einzeln über Dünnfilmtransistoren (TFT) unter Spannung gesetzt werden können. Davor sitzt eine Folie mit Farbfiltern. So erhalten die einzelnen Pixel ihre Färbung in Rot, Grün und Blau. Je nach anliegender Spannung durchdringt das Licht die einzelnen Panelzellen oder wird darin geblockt. Im entspannten Zustand drehen die Flüssigkristalle das Licht durch die Filter. Liegt Spannung an, richten sich die Kristalle aus, und das Licht wird gerade durchgeleitet - der zweite Polarisationsfilter sperrt daraufhin den Strahl.